PRESSEMITTEILUNG 0304/2023

Amberg, den 05.06.23

Bundesstraße 85 "Amberg - A6" - umfangreiche Straßenbaumaßnahmen zur Erneuerung der Fahrbahnen der B85 und B299 in Amberg

Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach wird im Stadtgebiet Amberg heuer einige umfangreiche Maßnahmen zur Erneuerung der Fahrbahnbeläge insbesondere auf der B85 aber auch auf einem kurzen Teilstück der B299 durchführen. Die erste von diesen insgesamt drei Baumaßnahmen startet bereits Mitte Juni in der Regensburger Straße

In der ersten der insgesamt drei vorbereiteten Straßenbaumaßnahmen werden die Fahrbahnbeläge der B85 in Amberg zwischen der Nordgau-/Merianstraße und der Einmündung der Kreisstraße AS18 am Haidweiher (Gemeindegebiet Kümmersbruck) auf einer Gesamtlänge von rd. 3 km erneuert.

Im Stadtgebiet Amberg kommen dabei wieder Fahrbahnbeläge zum Einsatz, die gegenüber den bestehenden Belägen ein Lärmminderungspotenzial von rd. 2 dB(A) erreichen. Auch kommen wiederum sog. einwalzbare Einbauteile (Kanaldeckel, Schieberkappen) zu Einsatz, die ebenfalls zu einer Verminderung der Lärmbeanspruchungen im Stadtgebiet beitragen.

Bereichsweise wird auch eine Verstärkung des Fahrbahnaufbaus realisiert.

Im Zuge dieser Maßnahme erfolgt überdies gemeinsam mit der Stadt Amberg als beteiligtem Partner

  • die zur Verbesserung der Verkehrssicherheit notwendige Nachrüstung eines Einmündungs-/Verflechtungsstreifens an der B85 beim Kaufland als auch
  • die straßenbauliche Anbindung für das seit kurzem im Bau befindliche neue Gewerbegebiet „Amberg B85 / AM30“.

Die mit der Ausführung beauftragte Baufirma Richard Schulz Tiefbau, Niederlassung Pfreimd, beginnt Mitte Juni mit notwendigen Vorarbeiten, die jedoch nur lokal begrenzte Beeinträchtigungen des Verkehrs verursachen und noch keiner Umleitung bedürfen.

An die Vorarbeiten schließen umfangreichen Asphaltfräsarbeiten sowie der Einbau der neuen Asphaltschichten/Fahrbahnbeläge an. Diese starten vorauss. Anfang Juli zunächst im innerörtlichen Streckenabschnitt und finden aus Gründen des Arbeitsschutzes und dem Ziel einer möglichst zügigen Realisation unter Vollsperrung statt.

Aufgrund des enormen Maßnahmenumfanges - immerhin werden die Fahrbahnbeläge auf einer Gesamtfläche von rd. 30.000 m² ausgetauscht - erfolgt im Hinblick auf die Minimierung der Beeinträchtigungen für die Anlieger und Geschäfte in der Regensburger Straße die bauliche Durchführung in zwei zeitlich aufeinanderfolgenden Bau- und Verkehrsführungsphasen, einer innerörtlichen (Phase 1) und einer außerörtlichen Bauphase (Phase 2).

Der genaue Startzeitpunkt der jeweiligen Sperrungen und Verkehrsumleitungen wird in Abhängigkeit vom Fortgang der Arbeiten abschnittsweise zeitnah im Rahmen von Pressemitteilungen mitgeteilt.

Für die Geschäfte und Anlieger im betroffen Abschnitt der Regensburger Straße erfolgt eine gesonderte schriftliche Anliegerinformation.

Der Ablauf der Baumaßnahmen des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach nimmt überdies auf ein besonderes Event am 17. Juni 2023 in der an der B85 gelegenen Schweppermannkaserne Rücksicht: Die Baumaßnahmen sind so getaktet, dass die erwarteten Besucherverkehre am 17.06.2023, dem „Tag der Bundeswehr 2023“, nach Passage der Umleitungen der 1. Bau- und Verkehrsführungsphase die Schweppermannkaserne immer noch unmittelbar über die B85 erreichen können.

Nachrichtlich: An diesem Tag werden in der Schweppermannkaserne mit einem umfangreichen Programm Blicke hinter die Kulissen der Bundeswehr ermöglicht. Dem sollen unsere Baumaßnahmen nicht im Wege stehen und sind daher ausführlich mit der Bundeswehr abgestimmt.

erste Bau- und Verkehrsführungsphase ab Mitte Juni

Die erste Bau- und Verkehrsführungsphase (Phase 1) beginnt Mitte Juni und betrifft den Streckenabschnitt der Regensburger Straße (B85) zwischen der Kreuzung mit der Nordgau-/Merianstraße und dem höhenfreien Anschluss der Kreisstraße AM 30.

Diese anfänglichen Vorarbeiten können weitgehend unter Aufrechterhaltung des Verkehrs ausgeführt werden.

Während der ab Anfang Juli durchzuführenden Asphaltarbeiten ist in diesem rd. 0,6 km langen Bauabschnitt indes eine vorauss. 7-tägige Vollsperrung notwendig. Die Verkehre können jedoch folgende kurze Umleitungen innerhalb des Stadtgebietes nutzen:

  • über die Kreisstraße AM30 und St2020 (Krumbacher Straße) sowie  
  • über die Leopoldstraße und die Schlachthausstraße zum Stadtzentrum sowie ab
  • der Schlachthausstraße alternativ auch über die Hockermühlstraße in Richtung der westlichen Stadtteile sowie in Richtung Sulzbach-Rosenberg

Diese Umleitungen gelten jeweils auch für die Gegenrichtungen.

Die Geschäfte innerhalb des o.g. gesperrten Bundesstraßenabschnittes sind in der Zeit der Vollsperrung nur rückwärtig über Ortsstraßen (Phillipp-Melanchthon-Straße, Feldbauerstraße, Barbarastraße) erreichbar.

 

zweite Bau- und Verkehrsführungsphase ab Juli

Die zweite Bau- und Verkehrsführungsphase (Phase 2) startet nach Abschluss des 1. Bauabschnittes (exakter Zeitpunkt ist abhängig vom witterungsbedingtem Abschluss der Bauphase 1 -  wird noch rechtzeitig mitgeteilt) und umfasst den etwa 2,4 km langen Streckenabschnitt der B85 zwischen dem höhenfreien Anschluss der Kreisstraße AM 30 / Leopoldstraße und der Einmündung der Kreisstraße AS 19 am Haidweiher.

Der innerörtliche Teil der B85 ist zu diesem Zeitpunkt wieder uneingeschränkt benutzbar

Die Arbeiten im 2. Bauabschnitt müssen ebenfalls unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Umleitungsführung gestaltet sich in dieser zweiten Bau- und Verkehrsführungsphase mangels geeigneter kleinräumiger verkehrlicher Alternativen etwas aufwendiger.

  • In dieser Bauphase wird der Verkehr aus Richtung Schwandorf / A6 bereits ab dem Haidweiher über die Kreisstraße AS 19 nach Paulsdorf zur St2040 und von dort wieder in Richtung Amberg umgeleitet.
  • In der Gegenrichtung wird der Verkehr bereits ab dem Nabburger Torplatz über die Vilstalstraße (Staatsstraße 2165) in Richtung Anschlussstelle “Amberg-Süd“ der A6 geleitet.

 

Gesamtumfang und Kosten

Im Zuge der Maßnahmen werden die schadhaften und verbrauchten Asphaltdeck- und Tragschichten auf insgesamt 3 km Streckenlänge erneuert, Rinnen saniert und Markierungen neu aufgebracht.

Es kommen dabei wieder Fahrbahnbeläge zum Einsatz, die gegenüber den bestehenden Belägen ein Lärmminderungspotenzial von rd. 2 dB(A) erreichen.

Die Gesamtkosten dieser ersten von den diesjährigen insgesamt 3 Baumaßnahmen belaufen sich auf rd. 2 Mio. €.

Von der Maßnahme Betroffene werden gebeten, sich nach Möglichkeit frühzeitig auf die unvermeidbaren baubedingten Einschränkungen einzustellen.

 

Allgemeine Hinweise:

Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, nach Möglichkeit den Bereich weiträumig zu umfahren.

Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer, sich auf die Situation einzustellen, die eintretenden, jedoch unvermeidbaren, Behinderungen bei den individuellen Fahrtplanungen zu berücksichtigen und einen entsprechenden Zeitpuffer einzuplanen.

Das Staatliche Bauamt ersucht ferner alle Verkehrsteilnehmer, Anlieger an den Ausweichstrecken um Verständnis für die auftretenden Einschränkungen und Beeinträchtigungen.

Die Bauarbeiten sollen so schnell wie möglich sowie durch die Witterung zulässig zum Abschluss gebracht werden.

 

Stefan Noll
Baudirektor
Dipl.-Ing. (Univ.)
Tel.: 09661 / 507 110
E-Mail: stefan.noll@stbaas.bayern.de