Tobias Bäumler neuer Bereichsleiter Straßenbau am Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach

Tobias Bäumler übernimmt die Bereichsleitung Straßenbau vom langjährigen Behördenleiter Henner Wasmuth, der Ende April in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde. Zwischenzeitlich hat sich der stellvertretende Bereichsleiter, Baudirektor Gerhard Kederer, um die Geschäfte des Straßenbaus gekümmert.

Leitender Baudirektor Roman Beer, der Wasmuth in seiner Funktion als Behördenleiter nachgefolgt ist und zugleich die Bereichsleitung Hochbau innehat, freut sich, dass die Führungsspitze seines großen Bauamtes mit insgesamt ca. 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nun wieder komplett ist.

„Ich heiße Herrn Bäumler ganz herzlich bei uns im Bauamt willkommen. Ich bin froh, dass eine zeitnahe Wiederbesetzung der Bereichsleitung Straßenbau mit einem bestens qualifizierten Kollegen gelungen ist und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm!“, so Beer.

Mit seiner neuen Tätigkeit am Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach kehrt Baudirektor Bäumler, der mit seiner Frau und zwei Kindern in Weiherhammer wohnt, nach vielen beruflichen Stationen in seine Oberpfälzer Heimat zurück:

Er wurde am 1979 in Eschenbach i. d. OPf. geboren und ist in Grafenwöhr aufgewachsen. Nach dem Abitur 1998 am Gymnasium Eschenbach studierte er Bauingenieurwesen an der TU München und trat 2003 in die Bayerische Staatsbauverwaltung ein.

Nach dem Referendariat am Staatlichen Bauamt Landshut war Bäumler von 2005 bis 2010 als Abteilungsleiter „Konstruktiver und städtischer Ingenieurbau, Straßenbau Lichtenfels/Bamberg“ am Staatlichen Bauamt Bamberg tätig.

Es folgte eine Zeit als Referent an der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr. Hier war er im Sachgebiet „Straßenbau Franken“ für Projekte der Staatlichen Bauämter Bayreuth, Bamberg und Schweinfurt zuständig.

Ende 2013 wechselte Bäumler an die Autobahndirektion Nordbayern nach Nürnberg und übernahm dort die Sachgebietsleitung Brückenbau. Neben der Konzeption der systematischen Brückenmodernisierung auf den nordbayerischen Autobahnen ist hier der Bau der Talbrücke Würzburg-Heidingsfeld im Zuge des Ausbaus der BAB A3 als herausragendes Projekt zu nennen.

Im Juni 2019 wurde Tobias Bäumler schließlich zum Leiter der Dienststelle Fürth der Autobahndirektion Nordbayern berufen. Die Dienststelle Fürth mit ihren sieben Autobahnmeistereien betreut rund 500 Autobahnkilometer in der Metropolregion Nürnberg/Fürth/Erlangen, in der viele Großprojekte unter anderem an der BAB A6 und BAB A73 umgesetzt werden.

Auch als neuem Bereichsleiter am Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach wird es Bäumler nicht langweilig werden: Neben dem Neubau von Ortsumgehungen stehen mehrere Ausbaumaßnahmen von Straßen an, die überwiegend bestandsorientiert geplant sind. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Brückenbauwerke und Fahrbahnbeläge zu erhalten und zu erneuern. Auch für die Verdichtung des Radwegenetzes – zum Teil im Zusammenwirken mit anderen Baulastträgern - werden weiterhin erhebliche Anstrengungen unternommen werden. Schließlich gilt es im Straßenbetriebsdienst, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und kontinuierlich zu verbessern. Auch die umweltgerechte Bewirtschaftung der Grünflächen, die mit einem erheblichen Aufwand verbunden ist, eine wichtige Aufgabe der zum Bauamt gehörigen Straßenmeistereien.

„Ich bin sehr gespannt auf die Aufgaben, die mich am Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach erwarten. Das Bauamt Amberg-Sulzbach hat nach Passau das zweitgrößte Straßennetz in Bayern zu betreuen und ist für die gesamte mittlere und nördliche Oberpfalz zuständig. Das ist schon eine gewaltige Aufgabe! Ich freue mich sehr auf eine gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen im Amt und mit unseren Kommunen und Partnern vor Ort!“, so Bäumler.

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