B14 Erneuerung der Naabbrücke in Wernberg
Die neue Brücke wird als "3-Feld-Bauwerk" hergestellt. Alle Felder dienen dem Hochwasserabfluss. Der Überbau wird als Stahlverbundüberbau mit einer veränderlichen Bauhöhe der Kastenträger von d= 0,90 m - 1,50 m ausgeführt. Die Stahlbetonplatte erhält dabei eine konstante Dicke von 30 cm, die sich aus 10 cm dicken Fertigteilplatten und einer 20 cm dicken Ortbetonergänzung zusammensetzen.
Die Lagerung des Überbaus erfolgt über End- bzw. Stützquerträger auf Verformungslagern, die jeweils zentrisch unter den Hauptträgern angeordnet sind. Das Bauwerk erhält seinen Festpunkt in Achse 20. In sämtlichen Stützenachsen wird jeweils ein querfestes Lager angeordnet.
Die Gründung im Endzustand erfolgt als Flachgründung im anstehenden Granit.
Die Fundamente der Unterbauten werden im Schutze von Spundwandkästen erstellt und erhalten eine Sohle aus Unterwasserbeton.
Zur Aufrechterhaltung des Verkehrs im Bauzustand wird der Überbau zunächst ca. 15 m südlich der alten Trasse auf temporären Unterbauten erstellt.
Die Gründung im Bauzustand erfolgt als Tiefgründung im anstehenden Granit mit Großbohrpfählen d = 1,20 m und Pfahlkopfbalken.
Nach der Umleitung des Verkehrs auf den neuen Überbau wird das alte Bauwerk abgebrochen und an gleicher Stelle die neuen Unterbauten errichtet.
Nach Fertigstellung der neuen Unterbauten wird der Überbau mittels Querverschub in die endgültige Lage gebracht.
Die temporären Unterbauten werden nach dem Querverschub auf Höhe des Felshorizontes abgebrochen.
Baulastträger: Bundesrepublik Deutschland
Baulänge: 74,0 m
Baukosten: 2,3 Mio Euro
Bauzeit: Juni 2006 - Oktober 2007




